| 25-OH Vitamin D3 IRMA | Catalogue No.: MG 110 21 |
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Poster
Vergleichende Untersuchungen zur 25-OH-Vitamin-D3-Bestimmung im Serum
G. Kroening, S. Westphal, C. Luley
Medizinische Fakultät der Otto von Guericke Universität Magdeburg, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie
Folgende Verfahren wurden verglichen: Isochratische HPLC mit UV-Detektion (Fa. Chromsystems, München), Lachrom Anlage mit L-4200 UV-VIS Detector (Fa. Merck KG, Darmstadt), Kompetitiver Proteinbindungsassay mit Tritium-markiertem 25-OH-Vitamin D3 (Fa. Immundiagnostik, Bensheim), Radioimmunoassay mit Jod-markiertem 25-OH-Vitamin D3 (Fa. Biosource International, Nivelles, Belgien, Vertrieb: IBL, Hamburg).
Für alle Methoden wurden die Intraassay- und Interassay-Impräzision, die Linearität und die analytische Sensitivität bestimmt. Die Streuung der Ergebnisse von Patientenseren um die Regressionsgerade war zwischen den radioaktiven Methoden (r = 0,859, n = 88) deutlich geringer als zwischen den RIA-Methoden und der HPLC. Das Verfahren von Biosource liefert im Mittel höhere Werte als die Bestimmungsmethode der Fa. Immundiagnostik. Die Ergebnisse lagen im Mittel aber noch unter denen mit der HPLC.
Der Serumbedarf nimmt von 50 µl für das tritiummarkierte Verfahren über 200 µl für den 125-jodmarkierten RIA bis zu 500 µl für die HPLC zu.
Für die tägliche Laborpraxis hat der 125-jodmarkierte RIA deutliche Vorteile aufgrund der guten Praktikabilität. Die HPLC gilt aufgrund ihrer Trennfähigkeit zwischen den Vitaminmetaboliten und somit der isolierten Darstellung des 25-Hydroxy-Vitamin-D3 als Referenzverfahren. Allerdings ist hier die analytische Sensitivität von etwa 10 ng/ml deutlich geringer als bei den anderen Verfahren, die noch Werte um 1 ng/ml (Biosource) bzw. 3 ng/ml (Immundiagnostik) sicher bestimmen können.
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